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Zupf dir ein Wölkchen

Gedichte, dtv Klassiker

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783423138222
Sprache: Deutsch
Umfang: 192 S.
Format (T/L/B): 1.7 x 17.5 x 12.2 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Für Liebhaber der humorvoll-hintersinnigen Poesie: ein Geschenkbuch mit sinngedrehten, sprachspielenden Gedichten des lyrischen Querdenkers. Joachim Ringelnatz, Seemann, Zeichner, Kabarettist und vagabundierender Lyriker und Essayist, beherrschte meisterlich Unsinn und Tiefsinn, Witz und skurrilen Humor, Satire und Kabarett-Lyrik und war Sänger geistvoller, eigenwilliger Seemannsmoritaten, aber hinter aller derben Rauheit, hinter Ironie und Moral, hinter spielerisch Groteskem verbarg er auch Melancholie, Schwermut und Sarkasmus. Von all dem ist zu lesen in der kleinen Auswahl des Herausgebers Günter Stolzenberger. Etwa 120 Gedichte, darunter so berühmte wie 'Die Ameise', 'Die Badewanne' oder 'Es war einmal ein Kannibale', aber auch weniger bekannte laden zur Begegnung mit diesem poetischen Querdenker ein. Inhalt: Ich bin etwas schief ins Leben gebaut ging ein Herz durchs Hirn Ein Komiker von erstem Rang Suahelischnurrbarthaar Seemannstreue Katerpoesie Daß die kleinste Welt die größte ist Artist auf Reisen Klimmzüge Das Fehlende, das jeder hat Zupf dir ein Wölkchen

Autorenportrait

Joachim Ringelnatz, eigentlich Hans Bötticher, 1883 in Wurzen, Sachsen, geboren, fuhr nach abgebrochener Schulausbildung zunächst als Schiffsjunge, später als Matrose zur See. Danach absolvierte er eine kaufmännische Lehre, arbeitete als Hausmeister in England, war Lehrling in einer Dachpappenfabrik und schließlich Angestellter in einem Münchner Reisebüro. Mit 25 Jahren erhielt er Gelegenheit, im Münchner Künstlerlokal 'Simplicissimus' eigene Verse vorzutragen. Ab 1912 Veröffentlichung von Geschichten, Gedichten und Kindererzählungen. Sein rastloses Leben führte ihn nach Schlesien, nach Hannover und schließlich in den Krieg. Ab 1919 nannte er sich nach dem seemännischen Namen für das glückbringende Seepferdchen Ringelnatz. Ab 1920 Engagement in Berlin und Tourneen durch ganz Deutschland; 1933 Auftrittsverbot in Deutschland. Ringelnatz starb verarmt am 17. November 1934 in Berlin.