0

Die Reformierten in Schlesien

Vom 16. Jahrhundert bis zur Altpreußischen Union von 1817, Abt. Abendländische Religionsgeschichte/Abt. für Universalgeschichte 106, Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz - Beihefte 106

100,00 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783525101407
Sprache: Deutsch
Umfang: 373 S., 27 Fotos
Format (T/L/B): 3 x 23.8 x 16.5 cm
Auflage: 1. Auflage 2015
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Schlesien bildete nicht nur mit Blick auf Politik und Gesellschaft, sondern auch hinsichtlich seiner spezifischen religiösen Struktur während der Frühen Neuzeit eine wichtige Brückenlandschaft in Ostmitteleuropa. Dies lässt sich an grenzübergreifenden Kontakten erkennen, an Eheverbindungen sowie an den Ausbildungswegen der Theologen. Nicht nur im humanistisch-gelehrten Umfeld der Metropole Breslau, auch im Bereich der einzelnen Territorialherrschaften und regionalen Stadtzentren des Oderlandes sind reformierte Einflüsse seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nachweisbar. Die kleinräumige Territorialorganisation Schlesiens mit zahlreichen semisouveränen Fürsten, die Schwäche der katholischen Kirchenorganisation und das Fehlen personeller und finanzieller Ressourcen des katholischen Oberherrn ermöglichten Freiräume, die der Ausbreitung reformierter Vorstellungen zugutekamen. Über die innerschlesischen Entwicklungen hinaus nimmt der vorliegende Sammelband, der die Ergebnisse einer internationalen und interdisziplinären Tagung in Polen dokumentiert, auch die Außenbeziehungen der schlesischen Reformierten in den Blick, die sich aus Studienkontakten, dynastischen Beziehungen und Folgen eines seit der Reformation verdichtenden Wissens- und Ideentransfers ergaben. Der Band zeigt neue Forschungsperspektiven auf, um landeseigene wie sachliche und zeitliche Spezifika eines schlesischen Reformiertentums vom 16. bis zum 19. Jahrhundert herauszuarbeiten.

Autorenportrait

Prof. Dr. Joachim Bahlcke ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Stuttgart. Prof. Dr. phil. theol. habil. Irene Dingel ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte.

Leseprobe

This volume collects the results of an international interdisciplinary conference in Poland, providing new perspectives on the characteristics of Silesian Reformed Christianity from the 16th to the 19th century.>

Weitere Artikel aus der Kategorie "Religion/Theologie/Christentum"

Alle Artikel anzeigen