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Bouvard und Pécuchet

Roman, & Das Wörterbuch der Gemeinplätze, Fischer Klassik

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783596901999
Sprache: Deutsch
Umfang: 432 S.
Format (T/L/B): 2.7 x 19 x 12.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Kann man alles wissen? Bouvard und Pécuchet haben es sich vorgenommen, mit Eifer stürzen sie sich in die Wissensgebiete von A bis Z - denn: Für die Archäologie muss man etwas von Geschichte verstehen. Und so nimmt der Teufelskreis seinen Lauf. In seiner Parodie auf den Wissensoptimismus des 19. Jahrhunderts räumt Flaubert gleichermaßen mit romantischen wie mit bürgerlichen Lebensträumen auf und demonstriert eindrücklich: Unser ausdifferenziertes Wissen zwingt uns in den Dilettantismus. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Autorenportrait

Gustave Flaubert wurde 1821 in Rouen (Normandie) geboren; sein Vater war Chefarzt des städtischen Krankenhauses. Schon seit seiner Jugend schrieb Flaubert unermüdlich. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich selbst veröffentlichte er jedoch keines seiner Manuskripte. Sein erstes publiziertes Werk wurde der Roman >Madame Bovary<, der 1856 im Feuilleton der Revue de Paris erschien und der ihm einen Prozess wegen Verstoßes gegen die Sitten eintrug. Weniger erfolgreich, aber noch einflussreicher auf die Entwicklung des europäischen Romans war Flaubert mit >Die Erziehung der Gefühle<, erschienen 1869. Gustave Flaubert ist einer der besten Stilisten der französischen Literatur und ein Klassiker des Romans; zusammen mit Stendhal und Balzac bildet er das Dreigestirn der großen Erzähler Frankreichs. Er starb 1880 im Alter von 59 Jahren in Croisset.