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Joachim Heinrich Campe und die Epoche der Aufklärung

Philanthropische Erziehung zum geselligen und nützlichen Bürger am Beispiel von 'Robinson der Jüngere'

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783639338430
Sprache: Deutsch
Umfang: 88 S.
Format (T/L/B): 0.5 x 22 x 15 cm
Auflage: 1. Auflage 2011
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Das 18. Jahrhundert gilt als das Jahrhundert der Aufklärung und als wichtiger Ausgangspunkt für die Entstehung einiger heute modernen Ideen von Individuum, Gesellschaft und Staat. Das in jener Zeit aufkommende spezifische Welt- und Menschenbild ging einher mit der Entwicklung eines neuen Verständnisses von Erziehung und der Etablierung der Pädagogik als eigenständige Wissenschaft. In diesem Zusammenhang lassen sich während der Aufklärung auch die ersten Ansätze einer deutschen Kinder- und Jugendliteratur ausmachen, welche von den Philanthropen maßgeblich mitgetragen worden sind. Eines der hierbei berühmtesten Werke ist Joachim Heinrich Campes Roman "Robinson der Jüngere, zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder" von 1779, welchem die besonderen Leitaspekte und Ziele der Aufklärung sowie ein ganz bestimmtes philanthropisches Verständnis von Kinder- und Jugenderziehung zugrunde liegen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Verknüpfung pädagogischer und sozialer Aspekte in der Robinsonade beispielhaft herauszuarbeiten sowie den Bezug zwischen dem Erziehungsmodell Campes und der Epoche der Aufklärung herzustellen.

Autorenportrait

Die Autorin Katja Ludwig B.A., geboren 1985, studiert in Hamburg an der Helmut-Schmidt-Universität Bildungs- und Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung, Soziologie und Geschichte.