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Das Ausseer Land

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783707600872
Sprache: Deutsch
Umfang: 112 S.
Format (T/L/B): 1.5 x 19.6 x 12.6 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Über das Ausseer Land sind viele Bücher erschienen. Eines der ersten und besten stammt von Johanna Gräfin zu Eltz und wird den Lesern nun wieder zugänglich gemacht. Aussee ist eine Weltanschauung. Das gilt gleichermaßen für die Einheimischen wie für die "Zuagrastn", wenn auch auf ganz unterschiedliche Art. Die Ausseer, mit ihren miteinander nicht immer friedvoll umgehenden Altausseern, Grundlseern und den Marktlern aus Bad Aussee sind ein stolzes, oft störrisches und immer traditionsbewusstes Völkchen, oft unnahbar ihren Sommergästen und den Zweithausbesitzern gegenüber. Die Zugereisten wiederum sind ebenso Traditionalisten und lieben das Besondere an diesem Flecken Erde zwischen Loser und Drisselwand, Zinken, Saarstein und Sandling. Sie wähnen sich in der Tradition der großen Literaten, Künstler und Intellektuellen der vorletzten Jahrhundertwende, die hier in der Sommerfrische zur Gast waren und das Ausseerland berühmt gemacht hatten. Über dieses Land und seine Leute veröffentlichte Johanna Gräfin zu Eltz 1947 ein einfühlsames, mit Zeichnungen der in der Gegend nach wie vor populären Christine Kerry (18891978) angereichertes Buch, das zum Besten gehört, was im vergangenen Jahrhundert über das Ausseerland publiziert wurde: Eine Geschichte der Einheimischen, der Bauern und Salinenarbeiter, und der ersten Zuwanderer, vor allem aus alten Adelshäusern, ohne die dieser Landstrich bis heute nicht zu dem geworden wäre, was er heute ist: eine der beliebtesten Ferienregionen Österreichs, ohne allzu große Zugeständnisse an die Zwänge des modernen Tourismus.

Autorenportrait

Johanna Gräfin zu Eltz (1875-1957) gehörte dank Ihres Großvaters, des deutschen Reichskanzlers Fürst Chlodwig zu Hohenlohe- Schillingfürst, der das Ausseerland erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts besucht hatte und später - neben den Salinen - zum vielleicht wichtigsten wirtschaftlichen Förderer Altaussees geworden war, zur ersten Generation der "Zweit-Ausseer", wie inzwischen die zugereisten Zweithausbesitzer genannt werden. 1885 hatte ihr Vater, ein Graf Schönborn, die heute noch zu den schönsten Häusern Altaussees gehörende "Villa Schönborn" erbauen lassen, in der inzwischen die vierte Generation seiner Nachfahren lebt. Johanna Eltz, die 1908 den Grafen Erwein zu Eltz geheiratet und sieben Kinder zur Welt gebracht hatte, begann in den 30er Jahren zu schreiben - Gedichte und Novellen, die aber allesamt verschwunden sind. 1947, also kurz nach Ende des 2. Weltkrieges, veröffentlichte sie ihr Buch über das Ausseerland. Nur zehn Jahre später starb Johanna Eltz und wurde auf dem Altausseer Friedhof begraben.

Schlagzeile

Auf Sommerfrische