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Trauern lernen

Verstehen und verwandeln von Verlusten

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783825178437
Sprache: Deutsch
Umfang: 132 S.
Format (T/L/B): 1.6 x 20.6 x 13.2 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

In unserer modernen westlichen Kultur hat die Trauer zumeist keinen gebührenden Ort mehr, wenn auch die Notwendigkeit des Trauerns wieder erlebt wird. Trotz einer Flut von Literatur und vieler Trauergruppen ist die Unsicherheit im Umkreis der Fragen, die mit dem Trauern zusammenhängen, groß: Kann und darf ich mir Trauer 'leisten'? Ist Trauer nicht ein Zeichen von Schwäche? Kann ich meine Trauer teilen oder muss ich sie alleine bewältigen? Kann ich das Trauern 'erlernen'? Wie und wie lange soll ich trauern? Wie schaffe ich es, meine Trauer zu überwinden und zu verwandeln? 'Es ist eines der Geheimnisse, die mit der Trauer zusammenhängen, dass aus ihrem Durchleben Verwandlung entsteht, ein tieferer Blick auf das Leben, das eigene und das des großen Zusammenhanges von irdischer und göttlicher Welt. Die Trauer und der in ihr lebende Schmerz erweisen sich zuletzt als Wohltäter des Menschen. Diese Erkenntnis aber ist die Frucht eines langen, mitunter schweren Weges.'

Autorenportrait

Cordelia Böttcher ist Pfarrerin in der Christen gemeinschaft und lebt in Nürnberg. Ihre jahrzehntelange reiche Erfahrung in der Begleitung Sterbender und Trauernder fand ihren Niederschlag in diesem Buch. Cordelia Böttcher ist auch Autorin des beliebten Bilderbuchs Felix Nadelfein, das bereits in 8. Auflage (35. Tausend verkaufte Exemplare!) vorliegt.

Leseprobe

' So verschieden die Menschen sind und die Umstände, durch die sie trauern, so verschieden ist die Trauer selbst in den einzelnen Menschen, ihre Art und Farbe, ihre Dauer, der Weg, der aus ihr wieder herausführt und sie verwandelt. Eines aber ist gewiss und verbindet alle: Die Trauer ist eine Lebenstatsache, ja Lebensmacht, und verlangt, dass man sie wahrnimmt und ihr Raum gibt. Es ist eines der Geheimnisse, die mit der Trauer zusammenhängen, dass aus ihrem Durchleben Verwandlung entsteht, ein tieferer Blick auf das Leben, das eigene und das des großen Zusammenhanges von irdischer und göttlicher Welt. Die Trauer und der in ihr lebende Schmerz erweisen sich zuletzt als Wohltäter des Menschen. Diese Erkenntnis aber ist die Frucht eines langen, mitunter schweren Weges.'