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Das süße Gift des Geldes

Erschienen am 31.12.2019, Auflage: 1/2019
14,90 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783944936512
Sprache: Deutsch
Umfang: 380 S., farbige Klappen, Foto der Autorin
Einband: Paperback

Beschreibung

Geld kann retten - oder vernichten! Völlig abgebrannt kommt die junge Schauspielerin Adele Spitzeder 1868 nach München. Die Stadt platzt aus allen Nähten. Zahllose Menschen müssen sich zu Hungerlöhnen verdingen. Lebensmittel sind teuer, die Kinder leiden an Unterernährung. Ganze Stadtviertel bestehen aus erbärmlichen Quartieren. Als auch Adele ihren letzten Schmuck beim Pfandleiher versetzen muss, kommt ihr die rettende Idee: Sie verspricht jedem hohe Zinsen, der Geld bei ihr anlegt. Schnell floriert das Geschäft - und zieht Neider wie Gauner an. Der Tagelöhner Hannes, der den Gestank der Gerberei in seiner Kleidung trägt, der rücksichtslose Herbergsvermieter Jakob Kramer, seine bigotte Frau Agnes, die kokette Rosa, der junge Kutscher Hubertus und der rachsüchtige Advokat Vicenti kreuzen schicksalhaft Adeles Weg. Erst verschwinden Geld und Unterlagen. Dann wird ein Angestellter Adeles tot aus einem Stadtbach gezogen. Wusste er zu viel?

Autorenportrait

Bhavya Heubisch ist geborene Münchnerin und interessiert sich für außergewöhnliche Menschen, die in der bayerischen Metropole gelebt haben. "Das süße Gift des Geldes" ist ihr erster Roman. Sie fühlt sich nicht nur ein in die Persönlichkeit Adele Spitzeders, sondern schildert auch eindrücklich die sozialen Bedingungen, die deren Aufstieg erst möglich gemacht haben. Als Übersetzerin und Dolmetscherin liebt sie es, mit Sprache kraftvoll umzugehen. Zugleich hat sie als gelernte Heilpraktikerin einen geübten Blick für menschliche Nöte und Abgründe.

Leseprobe

Adele saß mit dem Braumeister Kreitner im Tambosi und griff nach dem Schmuckstück, das er ihr über den Tisch schob. Sie zwang sich zu einem Lächeln. "So eine schöne Brosche!" Sie drehte den scheußlichen Klunker in der Hand. Eine grob gefertigte Gemme mit dem Konterfei von König Ludwig, verziert mit billigem Strass. Lohnte kaum den Pfandleiher.

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