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Einen Waldgarten erschaffen

Mit der Natur arbeiten, um essbare Pflanzen anzubauen

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783947413027
Sprache: Deutsch
Umfang: 384 S., 229 Farbfotos, 280 Illustr., 52 Skizzen un
Format (T/L/B): 2.8 x 30.5 x 21.8 cm
Auflage: 1. Auflage 2021
Lesealter: 16-99 J.
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Waldgärtnern ist ein besonderes Gartenkonzept, um auf mehreren Stockwerken wertvolle essbare Früchte anzubauen und dabei nicht vergleichbar mit einem herkömmlichen Obstgarten. Einmal gut durchdacht angelegt, übernimmt die Natur den größten Teil der Arbeit für die Waldgärtnerinnen und Waldgärtner! Die zahlreichen fachlichen Ratschläge und vielen Tipps in diesem reichhaltigen Buch sind für kleine wie größere Gärten gleichermaßen interessant und leicht in die Praxis umsetzbar. Die neu entstehenden Waldgärten in Europa sind eine wiederentdeckte Möglichkeit, im Rahmen eines besonderen gärtnerisch-forstwirtschaftlichen Konzeptes wertvolle essbare Früchte anzubauen. Ein Waldgarten ist einem jungen, natürlichen Wald nachempfunden, und zwar mit einer großen Palette an Ertragspflanzen, die in verschiedenen Ebenen (Stockwerken) wachsen, ohne dass gegraben, gejätet oder "Schädlinge" reguliert werden muss. Die Pflanzenarten, meist in zahlreichen Sorten, werden so ausgewählt, dass sie sich gegenseitig positiv beeinflussen und ein stabiles System bilden, das seine eigene Fruchtbarkeit aufrechterhält und gleichzeitig einen schönen, harmonischen Anblick bietet. Das Buch bietet wertvolles Wissen eines langjährigen Waldgarten-Praktikers aus erster Hand zu Planung und Anlage eines Waldgartens mit wichtigen Hinweisen zu den wichtigsten Gehölzarten und -Sorten, insbesondere auch auf den Klimawandel. Das gilt für kleine wie größere Areale bzw. Gärten gleichermaßen. Die Waldgärten des Autors Martin Crawford im britischen Devon sind über das Vereinigte Königreich hinaus in aller Welt bekannt geworden. Sie zählen nicht nur in Fachkreisen als gelungene, nachahmenswerte Beispiele für zukunftsfähige, ertragreiche Agroforstsysteme in Zeiten des Klimawandels. Agroforstsysteme wie Waldgärten waren früher in Europa sehr verbreitet. Es gibt sie heute noch teils sogar in großer Anzahl im Fernen Osten, Afrika und Mittelamerika mit vielen Beispielen für den Anbau auf mehreren Stockwerken. Sie dienen der nachhaltigen Ernährung der einheimischen Bevölkerung und haben sich im Allgemeinen als stabil und resilient bewiesen. Solche sogenannten Multistrata-Agroforstsysteme sind baumdominierte Landnutzungssysteme mit zwei oder mehr Baum- oder Strauchschichten und einem erheblichen Grad an struktureller Vielfalt in mindestens einer der Schichten. Sie bedecken mehrere Millionen Hektar in den Tropen und Subtropen und finden neuerdings wieder Einzug auch in Europa. Auch die neuen Waldgärten des geografischen Nordens sind anthropogen geprägte Biotope, dennoch regulieren sie sich weitestgehend selbst und sind außerdem Ankerpunkte für ein zukunftsfähiges Leben.

Autorenportrait

Martin Crawford ist seit über 20 Jahren in der ökologischen Landwirtschaft und im Gartenbau tätig. Er ist Direktor des Agroforestry Research Trust, einer Stiftung, die zur Agrarforstwirtschaft in gemäßigten Klimazonen und allen Aspekten von Ertragspflanzen wie deren Nutzen und Verwendung forscht. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Bäumen, Sträuchern und mehrjährigen Ertragspflanzen. Martin Crawford lebt und arbeitet in South Devon im Vereinigten Königreich. Dort wandelte er seit 1994 vormalige Ackerflächen mit insgesamt 20 Hektar in Demonstrationswaldgärten um, die viele verschiedene Ebenen von Bäumen, Sträuchern und Stauden umfassen. Sie alle existieren hervorragend nebeneinander und produzieren wertvolle essbare und auch sonst vielseitig verwendbare Früchte, Nüsse und Pflanzenteile.

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