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Napoleons Erben in Bayern

Die Herzöge von Leuchtenberg

Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783962332112
Sprache: Deutsch
Umfang: 268 S.
Format (T/L/B): 2.6 x 30.8 x 25.2 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Die Geschichte des Hauses Leuchtenberg begann während der aufregenden Ereignisse in der Napoleonischen Ära. Am 13. Januar 1806 opferte sich die zutiefst verzweifelte Prinzessin Auguste Amalie von Bayern als Dank für die französische Waffenhilfe und für die Erhebung Bayerns zum Königreich und heiratete Eugène de Beauharnais, den Stief- und Adoptivsohn von Kaiser Napoleon I. Wer konnte während der Trauung ahnen, dass auf den Bräutigam drei Königskronen warten und er alle ablehnen würde? Niemand der an diesem Tag im Grünen Salon der Münchner Residenz Anwesenden konnte vorhersehen, wie glücklich das Vizekönigspaar harmonieren und sechs Kinder bekommen würde. Geschweige denn sich vorstellen, dass deren Kinder als Prinzessinnen und Herzöge von Leuchtenberg und Fürsten von Eichstätt in die europäischen Königs- und Kaiserhäuser einheiraten und die Familie sich nach Hechingen und Lichtenstein, Schweden und Norwegen, Portugal und Brasilien sowie nach Russland ausweiten würde. Die Geschichte der Leuchtenbergs, nach den Wittelsbachern die bedeutendste Familie des Königreichs Bayern, ist eine Geschichte von Ehre und Treue, Aufstieg und Fall. Das Buch enthält eine Vielzahl von bislang unbekannten und unveröffentlichten Bildmotiven aus Privatbesitz.

Autorenportrait

BERNHARD GRAF, Dr. phil., geboren 1962 im niederbayerischen Landshut, publiziert als Historiker, Kunstwissenschaftler und Germanist. Als Drehbuchautor und Regisseur des Bayerischen Rundfunks setzt er sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Napoleonischen Ära und dem 19. Jahrhundert auseinander. So realisierte er für den BR und den ORF historische Kurzfilme und Features wie »Coburg für Bayern und Europa« (2021), »Napoleons Erben in Bayern. Die Herzöge von Leuchtenberg« (2020), »König Ludwig I. und seine Bavaria« (2019), »Wittelsbacher im Tegernseer Tal« (2017), »Sisis berühmte Geschwister« (2016), »Sisis Vater. Herzog Maximilian in Bayern« (2015), »Bayern und Tirol. Werft sie den Berg hinab!« (2009), »Andreas Hofer. Rebell gegen Napoleon« (2009), »Königreich Bayern. König Max I. Joseph« (2006), »Lustwandeln in Sckells Gärten« (2000), »Verbündet, verfeindet, verhasst. Napoleon und Bayern« (2000) und viele mehr. Darüber hinaus kuratiert er international geschätzte, mineralogische, kunstwissenschaftliche und historische Ausstellungen und doziert seit Jahrzehnten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München über die Darstellbarkeit und Manipulation von Ereignis-, Herrschafts-, Kultur- und Kunstgeschichte in Film und Fernsehen.