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Reisedepeschen aus Bolivien und Peru

Begegnungen zwischen Wüsten, Bergen und Regenwäldern, an Straßen und Seen, in Ruinen und Metropolen

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783963480072
Sprache: Deutsch
Umfang: 256 S.
Format (T/L/B): 1.8 x 18.5 x 13.1 cm
Auflage: 1. Auflage 2019
Einband: Paperback

Beschreibung

Kleine Momente, die riesig werden, und große Sehenswürdigkeiten, die wenig Eindruck hinterlassen - Jennifer McCann lässt sich von zufälligen Begegnungen durch Bolivien und Peru leiten. Sie wird in eine bolivianische Familie aufgenommen, verläuft sich in der Wildnis und schläft in einem Bordell. Spielt mit Kindern auf Massengräbern, begegnet nachts auf einer Drogenschmugglerstraße wohlwollenden Polizisten und wartet stundenlang vor Straßenblockaden. Glitzernde Gletscher, dichter Regenwald und karge Wüsten lassen sie staunen. Verlassene Ruinen säumen den Weg und zeigen einen Schimmer vergangener Zeiten. Doch die eigentlichen, bedeutsamen Geschichten erzählen die Menschen, die sie unterwegs trifft. Sie gewährten Einblicke in ihr Leben, manchmal nur kurz und leicht, manchmal intensiv und tiefgründig. Sprachgewaltig blickt Jennifer McCann in ihrem Debüt in die Seele der zwei südamerikanischen Länder. Ohne sich zu verstecken, persönlich und wohltuend reflektiert. Sie zeichnet eine Route, auch an Orte, die keine Must-Sees sind, und doch viel mehr bereit halten. Auch wenn man nichts dergleichen vorhatte - spätestens nach der Lektüre möchte man garantiert los. Eine Inspiration für alle, die sich selbst auf den Weg machen werden.

Autorenportrait

Jennifer McCann, geboren 1987, studierte in ihrer Heimatstadt Hannover Neuere Deutsche Literaturwissenschaften und Education. Heute lebt und arbeitet sie dort als Lehrerin und Autorin. Unter anderem schrieb sie für die Anthologie The Travel Episodes, erschienen bei Malik National Geographic. In Tansania unterstützte sie ein Jahr lang eine NGO bei der Arbeit mit HIV-Infizierten. In Südamerika begleitete sie ein italienisches TV-Team als Geschichtensucherin und Guide. Dort stellte sie fest, dass der als Heilmittel verkaufte Krötensaft weniger eklig schmeckt, wenn die Marktfrau einem liebevoll beim Trinken zuzwinkert.

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